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Ein wichtiger Punkt bei einer Unternehmensgründung ist auch die Vorbereitung eines professionellen Internetauftritts. Dabei stellt sich die Frage: eigene Domain oder zur „Untermiete“ auf einer Plattform? Nic.at-Geschäftsführer Richard Wein über die Vor- und Nachteile.

Bei der „Untermiete“ auf einer Plattform bestehe die Gefahr, weniger gut gefunden zu werden, und man ist den Mietbedingungen ausgeliefert. „Der Anbieter kann plötzlich den Dienst komplett beenden oder die Kosten um das x-Fache erhöhen“, sagt nic.at-Geschäftsführer Richard Wein. Er rät dazu, die Domainwahl gemeinsam mit der Namensfindung für das Unternehmen zu machen: „Nichts ist ärgerlicher, als wenn man Firmennamen und Logo fertig hat und dann draufkommt, dass die Wunschdomain nicht mehr verfügbar ist.“

Wenn sich Firmengründer für eine .at-Domain entscheiden, würden sie vom hohen Bekanntheitsgrad und den positiven Imagewerten profitieren. Suchmaschinen würden regionale Websites eher vorreihen. Die Kosten für eine .at-Domain beginnen bei einigen wenigen Euro pro Monat und hängen dann davon ab, welche zusätzlichen Leistungen (etwa E-Mail oder Webspace) vom Internetprovider noch in Anspruch genommen werden. 95 Prozent aller .at-Domains werden über einen der unzähligen Anbieter für .at-Domains verwaltet. Um direkt bei nic.at seine Domain registrieren zu lassen, braucht man gewisse technische Voraussetzungen, die nur wenige Endkunden haben.

Eine Reihe von Tipps für die richtige Domainwahl

mitoderohnebindestrichgehtbeidesgut.at_ Zusammengesetzte Wörter und Slogans sind mit Bindestrichen leichter lesbar, User geben bei ihrer Suche oft intuitiv Bindestriche ein. Daher: Kreativ sein, wenn die gewünschte Domain schon vergeben ist, und Alternativen mit Einzahl/Mehrzahl, anderen Schreibweisen, Synonymen oder Ergänzungen mit Vorsilben oder Zahlen suchen.

inderkürzeliegtdiewürze.at_ Je kürzer, desto benutzerfreundlicher für mobile Besucher.

umläutesindkeinproblem.at_ Es soll auch die Umlaut-variante gesichert werden, um besser gefunden zu werden und zu verhindern, dass jemand anderes denselben Begriff registriert und es zu Verwechslungen kommt.

heisstesjetztphotographieoderfotografie.at_ Ob neue oder alte Rechtschreibung oder verschiedene Schreibweisen – die Domain auch so sichern, wie sie anders geschrieben und gesprochen werden könnte. Daneben gilt es, sämtliche möglichen Vertipper zu registrieren – Tippfehlertools helfen, diese herauszufinden.

ichplatziermeinewerbebotschaft.at_ Die Webadresse kann gut für eine Werbebotschaft verwendet werden, Slogans als Domains sind leicht merkbar. Weiters sinnvoll: Firmen- und Produktnamen als Basis des Domainportfolios.

vomblickfangzumohrwurm.at_ Die Domain soll gut zu lesen, hören, tippen und sprechen sein. Daher in allen Varianten (etwa Bindestrich, Zahlen, Abkürzungen) registrieren und dann je nach Medium die geeignete Version verwenden.

fragenkostetnix.at_ Wenn der Wunschname schon vergeben ist, dann einfach beim Inhaber nachfragen. Wenn es zu einem Domainkauf kommt, dann darauf achten, dass wirklich ein Inhaberwechsel stattfindet. Dasselbe gilt bei der Beauftragung eines Websiteprogrammierers: Als Auftraggeber sich selbst als Domaininhaber eintragen lassen.

dusollstnichtbegehrendeinesnächstendomain.at_ Es gilt das Namens- und Markenrecht.

achtensieaufdiemarkeundihrcopyright.at_ Egal ob Firmenname, Marken-, Produkt- oder Standortbezeichnungen – alles, was schützenswert ist, soll auch als Domain registriert sein, anstatt dies nachher über ein Gericht klären zu müssen.

immerschöndranbleiben.at_ Täglich entstehen wieder neue Domain-Chancen.

dasüberlegichmirdreimal.at_ Eine gekündigte Domain ist sofort für jedermann frei zur Neuvergabe und es sind auch alle anderen Dienste, wie etwa E-Mail, weg.

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