Wertschätzung für alle, die helfen

Jeder zweite Oberösterreicher ist ehrenamtlich für andere im Einsatz.

Mehr als die Hälfte der oberösterreichischen Landsleute engagiert sich ehrenamtlich. Nachbarschaftsdienste, Feuerwehr, Rettungsdienst, Kultur, Sport, Politik oder kirchliches und soziales Engagement – das Tätigkeitsfeld ist sehr breit, in dem sich die Menschen in den rund 15.000 Vereinen, aber auch auf eigene Faust engagieren. „Der Stellenwert des Ehrenamtes in unserem Land ist immens hoch. Wir wollen die Arbeit der Freiwilligen ehrlich wertschätzen, die Lust aufs Mitmachen steigern und sie bestmöglich unterstützen“, bekennen sich Landeshauptmann Thomas Stelzer und OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr.

OÖ ist Ehrenamtsweltmeister

Wie es konkret ums Ehrenamt bestellt ist, das ließ der OÖVP-Landtagsklub mittels IMAS-Studie herausfinden. Trotz eines knappen Zeitbudgets engagieren sich 56 Prozent ab 16 Jahren freiwillig, weil sie etwas Nützliches für die Gesellschaft leisten möchten und Freude an der Tätigkeit und Spaß in der Gemeinschaft haben. Allerdings ist die Wertschätzung der ehrenamtlichen Tätigkeit in Oberösterreich aus Sicht der freiwilligen Helfer noch ausbaufähig. Hier will die Politik ansetzen und die Leistungen vor den Vorhang holen.

190.000 wären noch bereit

In Oberösterreich schlummert noch enormes Potential. Es gibt 190.000 Personen, die bereit wären, sich zu engagieren, aber noch keinen Anknüpfungspunkt gefunden haben. Insbesondere die Begleitung von Älteren, etwa durch ehrenamtliche Besuchsdienste, will man hier forcieren, sagt Kirchmayr._

#Ähnliche Artikel

Durchgesetzt

Wir haben wieder die letzten Sitzungen des Nationlrates und des Oö. Landtages verfolgt und bringen eine Auswahl der Beschlüsse. 183 Abgeordneten werden von fünf Parteien (ÖVP, SPÖ, FPÖ, Neos, Pilz) in den Nationalrat in Wien entsendet, der Landtag in Linz setzt sich aus 56 Abgeordneten von vier Parteien (ÖVP, FPÖ, SPÖ, Grüne) zusammen.

Patientenpflege: „Es geht ums Spüren“

Emotional. Belastend. Fordernd. Keine Frage - ein Krankenhausaufenthalt ist immer eine besondere Lebenssituation für Patient und Angehörige. Susanne Gringinger, neue Pflegedienstleiterin der Klinik Diakonissen, über die Herausforderungen an das Pflegepersonal für eine ganzheitliche Patientenbetreuung.

"Die böse EU"

Am 26. Mai werden die Österreicher für die EU-Wahl zur Urne gebeten. Wir haben die sechs Spitzenkandidaten von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne, Neos sowie 1Europa bereits zum Interview geladen. Und dabei erfahren, welches Bild für sie die EU charakterisiert, welches Verhältnis sie zur Macht haben und was es mit dem Vorurteil der bösen EU auf sich hat.

Was denken andere über Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer?

Es allen recht zu machen, gelingt wohl niemandem im Leben. Einem Politiker schon gar nicht. Wenn er Entscheidungen trifft, dann gibt es immer Menschen, die damit nicht zufrieden sind. Landeshauptmann Thomas Stelzer kennt das. So vielfältig die Landschaft von Oberösterreich ist, so vielfältig sind auch die Interessen und Bedürfnisse der Bevölkerung hier. Einige davon – Wegbegleiter genauso wie Menschen, die er noch nie persönlich getroffen hat – haben wir darum gebeten zu erzählen, was sie über ihn und seine Entscheidungen denken. Und was sie ihn immer schon fragen wollten.

Das Essen? Steht im Kochbuch, Schatzi!

In diesem Fall sind es 72 Essen. Oder besser gesagt: Rezepte. Und diese sind so bunt wie die Persönlichkeiten, die dahinterstecken. Mit seinem neuen OÖ Promi-Charity-Kochbuch möchte Michael Stöttinger über seine Spendenplattform „Hall of Fame“ mindestens 30.000 Euro für die Aktionen „Licht ins Dunkel“ und „Wings for Life“ sammeln.

Der eine kommt, der andere geht

Es gibt ein neues Gesicht in der Oberösterreichischen Landesregierung: Markus Achleitner. Jener Mann, der bisher in Oberösterreichs Thermenlandschaft den Ton angab, wird künftig anstelle von Michael Strugl als Wirtschafts-Landesrat den Takt vorgeben. Letzterer wechselt zum teilstaatlichen Energiekonzern Verbund und wird dort Mitglied des Vorstands. Warum er Achleitner rät, in der Regierung seinen eigenen Weg zu gehen, und wo dieser seine Erfahrungen aus der Wirtschaftswelt als erstes einbringen will, darüber haben wir mit beiden gesprochen.

Petition für Deutsch am Schulhof

Die Kenntnis der Landessprache leiste einen großen Beitrag zur Integration und eröffne jungen Menschen bessere Chancen am Arbeitsmarkt, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und fordert daher, dass Kinder am Pausenhof Deutsch sprechen müssen. Die Maßnahme ist bei den anderen Parteien umstritten, Bildungsminister Heinz Faßmann erteilte der Forderung aufgrund von verfassungsrechtlichen Bedenken eine Absage. Haimbuchner widerspricht und startete Ende Oktober eine Petition für „Deutsch am Pausenhof“.

Workability – Wie bleiben wir arbeitsfähig?

Gesundheit ist nicht alles. Doch ohne Gesundheit ist alles nichts. Das gilt auch für den Arbeitsplatz. Durch zu viel Stress oder körperliche Belastungen lernen viele Mitarbeiter und Führungskräfte oft ihre Grenzen kennen – und überschreiten diese. Was ist also zu tun für maximales Wohlbefinden am Arbeitsplatz? Manuela Neubauer, Zuständige für die Bereiche Prävention, Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung am Klinikum Wels-Grieskirchen, und Norbert Kailer, Experte für Burn-Out-Prophylaxe und sinnorientiertes Arbeiten, über nachhaltige Gesundheitsförderung.

„Es gibt zu viele falsch qualifizierte Leute“

Der Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich, Axel Greiner, sowie der Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch, über falsche, traditionelle Rollenbilder, der „Kostenlos-und-Umsonst-Mentalität“ und dem Fortschritt beim Lösen des Fachkräftemangels in Österreich.

„Anfangs musste ich mich durchbeissen“

Andreas Mitterlehner ist seit vierzehn Jahren Generaldirektor der Hypo Oberösterreich. Im Gespräch lässt der 58-Jährige seine Gedanken über neue Gefahren für Banken, Kulturelemente in der Finanzwelt, nachgesagte Familienclans und Herausforderungen beim Berufseinstieg springen.

„Zentralisierung ist der falsche Weg“

Bis 1.1.2020 sollen die bislang 21 Sozialversicherungen auf fünf Träger zusammengelegt werden. Die 170 Seiten starke Mega-Reform der türkis-blauen Regierung sorgt für ordentlichen Zündstoff. Ende Oktober wurde sie trotz Protesten in der Begutachtung fast unverändert Richtung Parlament geschickt. Die Eckpunkte der Reform im Überblick und Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer Oberösterreich, darüber, warum Oberösterreich als Verlierer aus der Reform rausgehen wird.

Ein Tag … mit Thomas Stelzer

Wie ist das eigentlich so als Landeshauptmann? Es ist der 1. Oktober. Für viele Menschen ist es ein ganz normaler Wochenstart. Für manche ist er alles andere als ein gewöhnlicher Montag. Zum Beispiel deshalb, weil sie heute den Landeshauptmann treffen werden – um geehrt zu werden für eine besondere Leistung. Oder weil sie schon seit Wochen ein Lied einstudieren, um es heute – am „Tag der Älteren“ – dem Landeshauptmann bei seinem Besuch vorzusingen. Und für den Landeshauptmann selbst? Wie erlebt Thomas Stelzer diesen kühlen Herbsttag? Ein Lokalaugenschein im Alltag des oberösterreichischen Landeshauptmannes.

Wie unternehmerisch darf Politik sein?

Als Unternehmer strebt man in der Regel nach Gewinnmaximierung, als Politiker nach der bestmöglichen Gestaltung der Gesellschaft. Wie sehr dürfen oder sollen sich die beiden Bereiche überschneiden? Der langjährige Unternehmer und FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr darüber, was die Politik von der Wirtschaft lernen kann, warum es wichtig ist, unternehmerisches Denken in die Politik zu bringen und wie es dabei mit Interessenskonflikten aussieht.

Musterschüler Oberösterreich?

In welchen Bereichen ist der oberösterreichische Wirtschaftsstandort Klassenprimus, wo braucht er noch Förderunterricht? Das haben wir Produktionsunternehmen in ganz Oberösterreich gefragt. Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl nehmen zu den Kritikpunkten von Unternehmen und Interessensvertretungen Stellung, zeigen Stärken und Schwächen des Standortes auf und argumentieren die Notwendigkeit des potentiellen Standortentwicklungsgesetzes.

PR

24-h Betreuung im Trend

79 Jahre bei den Männern, 84 Jahre bei den Frauen: Noch nie war die Lebenserwartung der Oberösterreicher höher als heute. Innovative Pflegemodelle zu entwickeln, ist damit ein Muss.

Alter! Wie sind wir gepflegt?

Die Pflege ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft. Im Jahr 2080 werden laut Prognosen der Statistik Austria 2,9 Millionen Personen der Generation 65 plus leben – um 79 Prozent mehr als 2016. Dementsprechend steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen. Aktuell gibt es 460.000 Pflegegeldbezieher in Österreich. Doch wo und von wem sollen diese zukünftig betreut werden? Experten aus sämtlichen Bereichen des großen Bereichs der Pflege liefern Antworten auf diese und viele andere Fragen.