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Best of Biotech

Noch zehn Tage Zeit für die besten Ideen

Die Uhr tickt! Zehn Tage haben kluge Köpfe noch Zeit, um beim internationalen Start-up-Wettbewerb "Best of Biotech" ihre Geschäftsideen zu präsentieren. Die Einreichfrist endet am 29. Juli.

Der Startschuss für die zehnte Runde der internationalen Start-up-Competition "Best of Biotech" der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (aws) erfolgte am 2. Mai. Jetzt geht es für Forscher:innen und Student:innen aus den Bereichen Biotechnologie und Medizintechnik in die heiße Phase. Noch bis zum 29. Juli können sie ihre Ideen und Vorschläge einbringen, dann endet die Einreichfrist.

Beim Best of Biotech können die Teilnehmer:innen aus einer ersten Geschäftsidee ein tragfähiges Konzept entwickeln und zusätzlich auch noch gewinnen. Auf die besten Ideen warten attraktive Geldpreise in Höhe von insgesamt 25.000 Euro. Der Wettbewerb wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort abgewickelt. Ziel: Der österreichischen Life-Sciences-Branche sollen neue Impulse verliehen werden. Es sollen Ideen mit wirtschaftlichem Potential aufgespürt und unternehmerische Talente in der Forschung bestmöglich unterstützt werden.

In zwei Tracks aufgeteilt

Aufgeteilt wird der Wettbewerb in zwei Tracks. Im Early Track werden gezielt junge Projekte vor der Unternehmensgründung angesprochen. Die beste Einreichung wird mit einem Geldpreis in Höhe von 12.500 Euro ausgezeichnet. Einreichungen im Start-up Track müssen bereits gegründet haben, dürfen allerdings nicht älter als zweieinhalb Jahre sein (Gründungsdatum 1.1.2020 oder jünger). Auch hier gibt es für das beste Projekt 12.500 Euro. Positiv: Im Rahmen des Wettbewerbs erhalten alle Teilnehmer:innen intensives Feedback zu ihren Ideen und Vorschlägen.

Diese Trophäen bekamen die Gewinner bei der vergangenen Wettbewerbsrunde überreicht. Credit: AWS

Unter den eingereichten Ideen treffen Expert:innen aus den Bereichen Industrie, Finanzierung und Wissenschaft eine Vorauswahl. Eine internationale Jury bewertet danach die besten Geschäftsideen und wählt die Gewinner:innen aus. Mehr als beachtlich ist, dass aus den bisherigen Wettbewerbsrunden schon 141 Unternehmensgründungen hervorgingen. Mehr als 370.000 Euro an Preisgeld wurden bislang schon ausgeschüttet.

Als Erfolgsbeispiel wird gerne "MacroArray Diagnostics" hergenommen. Das Unternehmen erreichte 2017 beim Best of Biotech den zweiten Platz. Das Team um Christian Harwanegg hat einen Multi-Parameter Allergietest entwickelt, der allergische Sensibilisierung gegen alle global relevanten Allergene in einem einzigen Labortest aus einer minimalen Blutmenge abklären kann. MacroArray Diagnostics ist mit seinen Produkten mittlerweile in 70 Ländern erfolgreich tätig und erhielt 2020 außerdem den Houska Price, einem der renommiertesten Wissenschaftspreise Österreichs ausgezeichnet.

Das muss für alle klugen Köpfe da draußen Ansporn genug sein, um ihre Ideen beim Best of Biotech einzureichen. Noch sind ja zehn Tage Zeit. Doch die Uhr tickt ...