Warum?

Von höher, schneller, weiter hatte Unternehmer Gerhard Filzwieser genug. Das Ergebnis: ein Industrieunternehmen mit einer völlig neuen Organisation mit dem Namen „Wurzeln und Flügeln“. Klingt etwas irreal. Ist es aber nicht, denn die Rede ist von einem erfolgreichen Kunststoffverarbeiter in Gaflenz mit knapp 100 Mitarbeitern und einem jährlichen Umsatz von 16 Millionen Euro.

Es fällt schwer, nach einem Besuch beim Kunststoffverarbeiter Filzwieser in Gaflenz und dessen Eigentümer Gerhard Filzwieser zu entscheiden, worüber man als Erstes schreiben soll. Über die Entscheidung, dass Wachstum kein Unternehmensziel mehr ist? Oder darüber, dass es keine Jours fixes mehr gibt und keine langfristigen Budgetpläne mehr erstellt werden? Oder doch darüber, dass sämtliche Hierarchien im Betrieb abgeschafft wurden? Das sind alles Punkte, die man in einem Industrieunternehmen nicht erwarten würde, und daher sind sie auch berichtenswert. Aber es würde zu kurz greifen, mit solch einer einzelnen Maßnahme zu beginnen, wenn man das Familienunternehmen Industrietechnik Filzwieser vorstellt. Eigentümer und Geschäftsführer – pardon – Lotse Gerhard Filzwieser begann vor drei Jahren, mit seinem Unternehmen einen völlig neuen Weg einzuschlagen. Zum Lotsen kommen wir später noch, beginnen wir von vorne.

„Ich folgte im Job und im Sport auch lange Zeit dem klassischen Motto ‚höher, schneller, weiter’. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass es sich nicht mehr richtig anfühlt und es uns Menschen nicht gut tut“, erzählt Filzwieser darüber, wie er begonnen hat, sein Tun zu hinterfragen. Beim Thema Digitalisierung würde es immer nur darum gehen, wie man die Effizienz noch weiter steigern könne. Filzwieser vermisst dabei die Beschäftigung mit der Rolle des Menschen: „Wir reden nur mehr über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz und wo wir diese einsetzen. Aber wir fragen nicht, was den Menschen ausmacht, wo wir diesen mit welchen Fähigkeiten auch in Zukunft brauchen. Wir sollten uns in derselben Intensität, mit der wir uns mit der Digitalisierung beschäftigen, auch mit den Menschen beschäftigen.“ Er plädiert für eine „Natürliche Intelligenz“.

Freiheit

Ungewohnte Worte für einen Eigentümer eines Industriebetriebes, der mit drei Folien-Extrusionsanlagen, 21 Spritzgussmaschinen sowie einem eigenen Werkzeugbau 16 Millionen Euro erwirtschaftet. Doch Filzwieser stellt klar: „Ich bin kein Weltfremder und verweigere mich den anstehenden Dingen nicht. Wir gehen nur viel zu unreflektiert in das Thema rein. Jeder, der nicht kritisch das Warum der Digitalisierung hinterfragt, wird am Ende ein Opfer davon sein.“ Und genau dieses Warum habe er begonnen, für sich und sein Unternehmen zu hinterfragen, und dadurch seinem Unternehmen „eine Identität“ gegeben. Die dabei für ihn zentralste Frage war: Warum gehen die Menschen jeden Tag wieder in die Firma rein? Filzwieser ist dabei auf zwei zentrale Darums gekommen. Erstens: die materielle Facette. „Ein Unternehmen, das keinen Erfolg hat, hat keine Existenzgrundlage. Aber es ist mir bewusst geworden, dass es nicht um Gewinnmaximierung geht, sondern um die langfristige materielle Existenzgrundlage eines jeden Mitarbeiters.“ Zweitens: der Mensch selbst. „Ich will im Betrieb ein Biotop schaffen, wo es um den Menschen in seiner Ganzheit mit all seinen Ängsten und Sorgen geht.“ Die Mitarbeiter sollen bei Filzwieser keine Rolle spielen müssen, sondern wirklich ganz sie selbst sein können. Denn der Unternehmer ist überzeugt: „Der Mensch ist nicht teilbar, jemand, der persönlich nicht in seiner Mitte ist, ist es auch im Job nicht.“

Klingt ja alles toll, aber in der Realität schaut das dann meist anders aus, denkt man sich bei solchen Ausführungen schnell einmal. Filzwieser ist sich dessen bewusst, fügt auch gleich noch hinzu: „Ich weiß, heute steht der Mensch überall im Mittelpunkt. In vielen Fällen geht es aber über Worthülsen nicht hinaus. Häufig wird in diesem Zusammenhang der furchtbare Begriff Employer Branding verwendet.“ Filzwieser selbst habe aber unter Beachtung seiner zwei zu Beginn aufgestellten Prämissen Schritt für Schritt die gesamte Organisation neu aufgestellt und dieser den Namen „Organisation Wurzeln und Flügeln“ gegeben. Abgeleitet ist der Name aus der Natur: „Die Organisation ist ein Stück weit ein lebendiges System, das wir jeden Tag neu mit Leben füllen müssen.“ Die Wurzeln stehen für „alles, was nachhaltig ist, wie unsere Identität sowie Handlungswerte“. Letztere wurden formuliert, um den Mitarbeitern gewisse Leitsätze „in die Hand geben“ zu können. Dazu gehört etwa der Grundsatz, dass Gewinnmaximierung kein Unternehmensziel ist. Man wolle aus dem „Rennen im Hamsterrad“ aussteigen und stattdessen kurze Wege zum Ziel gehen. Es wird alles hinterfragt, viele Gewohnheiten radikal weggeschmissen und verändert. Heißt in der Praxis: Jours fixes wurden abgeschafft. „Wir machen nur mehr dann Besprechungen, wenn es auch etwas zu besprechen gibt.“ Es werden keine langfristigen Zukunftspläne mehr erstellt: „Dafür ist sehr viel Zeit draufgegangen und im Endeffekt wurde eh wieder alles anders.“ Weiters wurde definiert, dass man sich als „Lösungsfinder“ auf dem Gebiet der Kunststofftechnik verstehe und für „die richtigen Kunden“ Mehrwert generieren wolle. Denn nur, wenn das eigene Können und die Voraussetzungen zu den Anforderungen der Kunden passen, könne man die besten Lösungen finden. Dazu passe auch die schon Jahre zuvor getroffene Entscheidung, die Niederlassung in China mit einer völlig anderen Kultur aufzulassen. Es seien auch keine Auslandsniederlassungen geplant: „Ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern hat im deutschsprachigen Raum genug Möglichkeiten.“

Selbstverantwortung

Aber noch einmal zurück zur Aussage „richtiger Kunde“. Dazu Filzwieser: „Das war ein Punkt, bei dem mich die Mitarbeiter mit großen Augen angeschaut haben und gedacht haben, der spinnt ja und soll froh sein, dass wir überhaupt Kunden haben.“ Überhaupt würde sein Weg immer mal wieder Kopfschütteln auslösen. Aber davon lasse er sich nicht abhalten, es seien auch mehr und mehr Unternehmer auf der Suche nach etwas Neuem. Für Filzwieser war es immer klar, dass ein begleitender Diskussionsprozess im Unternehmen notwendig sei. Diese Aufgabe habe seine Frau übernommen, die zuvor nicht im Unternehmen tätig war und eine entsprechende Ausbildung dafür hat. Filzwieser hatte anfangs Zweifel, ob es funktioniert, wenn die Frau des Chefs den Mitarbeitern für Gespräche zur Verfügung steht. Doch die Mitarbeiter hätten das freiwillige Angebot, mit seiner Frau im Vertrauen sprechen zu können, rasch angenommen: „Es hat sich gezeigt, dass es den Menschen ein unheimliches Bedürfnis ist, über Dinge, die sie bewegen, zu sprechen.“ Das Angebot sei eigentlich nur für die wesentlichen Verantwortungsträger gedacht gewesen, doch es seien dann schnell Leute aus allen Bereichen des Unternehmens gekommen. „Und das war auch gut so“, erklärt Filzwieser. Das Ergebnis der Gespräche habe sehr viel zu dem Klima beigetragen, dass nun ganz entscheidend für das Unternehmen sei: nämlich eine Organisation ohne Hierarchien, wo man sich auf Augenhöhe begegnen kann. Dafür stehen auch die Flügel im Organisationsnamen: für die Individualität und Freiheit eines jeden Einzelnen im Unternehmen. Die Mitarbeiter sind zu Eigenverantwortung aufgerufen.

Filzwieser habe irgendwann bemerkt, dass man durch Hierarchien Barrieren baut und die Vielfalt nicht mehr wirken kann. Im Unternehmen gibt es daher nun 18 Verantwortungsfelder mit jeweils einem Feldverantwortlichen sowie eine zweite Verantwortungsebene mit sieben Verantwortlichen, worunter auch einer der Eigentümer selbst ist. In der zweiten Ebene werden Dinge mit Mehrheitsprinzip beschlossen. Filzwieser selbst hat auch nur eine Stimme und in drei Fällen ein Vetorecht: bei großen Investitionen und bei Entscheidungen gegen die Grundrichtung des Unternehmens oder die spezielle neue Organisationsform. „Im Inneren gibt es keinen Geschäftsführer mehr“, erklärt Filzwieser, dass er die Funktion nur mehr am Papier habe und sich nun als Lotse sieht. Er habe sich aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen und widme sich nun auch mehr seiner zweiten Leidenschaft, der Fotografie. Wenn es den Geschäftsführeranzug einmal braucht, wird dieser kurz aus dem Schrank geholt und dann schnell wieder reingehängt, denn im Unternehmen begegne man sich auf Augenhöhe und Lotse Filzwieser ist für die Navigation der Grundrichtung zuständig. In eine Richtung, die es erfordere, „ein Stück weit weg vom eigenen Ego zu gehen“ und viele einzelne Dinge zu machen, die man in einem Industrieunternehmen so gar nicht erwarten würde.

Jeder, der nicht kritisch das Warum der Digitalisierung hinterfragt, wird am Ende ein Opfer davon sein.

Gerhard Filzwieser Lotse, Industrietechnik Filzwieser

Filzwieser – Kunststoff neu denken

Sitz_ Gaflenz

Mitarbeiter_ 95 Mitarbeiter

Umsatz_ 16 Millionen Euro

Exportquote_ 70 Prozent

#Ähnliche Artikel

„Fertig wird man damit nie“

Was Microsoft Word unter den Textprogrammen ist, ist Eplan für die Elektrokonstruktion. Die Software Eplan Electric P8 für die elektrische Konstruktion der Maschinen und Anlagen der gleichnamigen Firma dominiert mit einer Verbreitung von bis zu 60 Prozent den Markt in Zentraleuropa. Ein Gespräch mit Robert Erasmus, dem technischen Leiter des österreichischen Standortes.

Handwerk 4.0 - Was ist das?

Im Bereich Digitalisierung wird den Gewerbe- und Handwerksbetrieben im Vergleich zur Industrie häufig ein gewisses Nachhinken nachgesagt. Völliger Blödsinn, so die Sprecher der mit Abstand größten Sparte in der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ).

Roboter ante portas

Vor den Toren von Linz hat die Österreichtochter des Roboterbauers Kuka ihre neue Niederlassung bezogen. Das Gebäude bietet mehr Platz, mehr Möglichkeiten und mehr Wohlfühlfaktor, ist CEO Erich Schober überzeugt. Und genau das brauche man, um Mitarbeiter und Kunden zu begeistern.

Volle (Führungs)kraft voraus!

15 Milliarden Euro gehen pro Jahr in Österreich verloren - ausgelöst durch Führungsfehler. Schlechte Führungskräfte demotivieren und machen krank. In den nächsten Jahren wird es durch ein Minus von 29 Prozent an erwerbstätigen Menschen eine Mitarbeiterverknappung geben. All das sind Zahlen. Ergebnisse aktueller Studien. All das ist aber auch der handfeste Beweis dafür, dass Führungskräfte heute mehr gefordert sind denn je. Darauf macht Leadership-Experter Peter Baumgartner in seinen Vorträgen aufmerksam.

Von schwächelnden Umsätzen und neuen Rasenflächen

Die Automobilindustrie befindet sich im Umbruch, ihre Umsatzzahlen schwächeln. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für ein Unternehmen, das hauptsächlich diese Industrie beliefert. Warum sich Produktentwickler und Arbeitskräfteüberlasser Bitter aber keine Sorgen macht und warum man bei den allgemeinen Klagen über den Fachkräftemangel nicht dabei ist, erzählt Geschäftsführer Karl H. Landgraf bei einem Besuch am Firmensitz in Sierning.

Abflug!

Die weltweite Anzahl der Flugzeuge wird in den nächsten Jahren stark zunehmen, die zwei großen Flugzeugbauer Airbus und Boeing wollen ihre jährliche Stückzahl von 1.500 auf bis zu 2.300 erhöhen. Gute Aussichten für den Flugzeugzulieferer FACC mit Sitz in Ried im Innkreis, der zu den 20 größten der Welt gehört und bei allen neuen Flugzeugmodellen vertreten ist. Vorstandschef Robert Machtlinger über die dafür notwendigen Vorbereitungen und warum das Staustehen in Großstädten vielleicht schon bald der Vergangenheit angehören könnte.

Wo Ideen statt Container gehandelt werden

Die Zusammenarbeit von Großunternehmen mit Start-ups gilt bereits seit längerem als Erfolgsrezept für die Schaffung von Innovationen. Es gibt kaum noch Industriebetriebe, die ihre Fühler nicht bereits in Richtung Start-ups ausgestreckt haben. Acht oberösterreichische Leitbetriebe gehen nun mit dem OÖ Inkubator Tech2b einen Schritt weiter und haben beim Handelshafen Pier4 angedockt.

Zusammen-Schweißen

1945 gründete Günter Fronius in einer Garage im oberösterreichischen Pettenbach ein kleines Unternehmen. Aus der Reparaturwerkstätte für Elektrogeräte wurde der weltweit tätige Technologiekonzern, der Batterieladegeräte, Solarelektronik und Schweißgeräte herstellt. Schweißtechnik-Spartenleiter Harald Scherleitner über die aktuellen Veränderungen durch Industrie 4.0 und was im Familienunternehmen selbst zusammenschweißen soll.

Der richtige Unternehmens-Dreiklang

Die Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren immer stärker mit Incentives für ihre Mitarbeiter gegenseitig zu übertrumpfen versucht: Firmenhandy und -auto, Teambuildingevents, Fitnesscenter, Bio-Restaurant … Jetzt hat man schön langsam das Limit erreicht – der Fachkräftemangel ist aber stärker als je zuvor und damit der Run auf die besten Köpfe nicht vorbei. Auf Spurensuche bei Experten und Firmen nach einem Ausweg aus diesem Dilemma.

„Macht das nicht!“

Familienunternehmen sind das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft. Es wird aber nicht einfacher für sie. Warum und wie man sich gegen die zunehmenden Herausforderungen stemmt, berichten vier Mitglieder und ein Experte für Familienunternehmen. Eine Gesprächsrunde mit Berater Christian Fuchs, Bauunternehmer Karl Hasenöhrl, Elisabeth Forstenlechner vom gleichnamigen Perger Installationsbetrieb, Clemens Malina-Altzinger von den Reform-Werken Wels sowie Gunther Herbsthofer vom gleichnamigen Linzer Installationsbetrieb.

Und es geht doch anders.

Billiger geht immer. Unter diesem Motto produzieren viele Textilfirmen und wandern seit Jahren weiter ab – nach China und Indonesien geht es nun weiter Richtung Afrika. Dass es auch anders geht, beweist der Innviertler Sportmodehersteller Löffler seit über 40 Jahren. Wie, das erzählt Geschäftsführer Otto Leodolter bei einem Besuch am Firmensitz und Produktionsstandort in Ried im Innkreis.

Zukunft? Gewiss ungewiss!

Der Onlinehandel boomt. Das Geschäft der Firma Schwingshandl, die innerbetriebliche Logistikanlagen realisiert, ist deswegen möglicherweise in zehn Jahren ein völlig anderes. Die Gründe dafür und warum man sich in diesem Zusammenhang gerne mit einem Hersteller von WCs vergleicht, erzählen die beiden Eigentümer Enrico Larcher und Thomas Schwingshandl bei einem Besuch am Firmensitz in Holzhausen.

Am Ende der Welt? Im Zentrum der Innovationen!

Wer schon mal mit einem Airbus A380 oder einer Boeing 747 geflogen respektive mit einem Audi, BMW oder Mercedes gefahren ist, hatte bereits Kontakt mit dem größten Aluminiumhersteller Österreichs: Der Amag Austria Metall. Am Standort im oberösterreichischen Ranshofen spricht CEO Helmut Wieser über innovative Ideen, schöpferische Zerstörung und sein großes Vorbild, die Formel 1.

Musterschüler Oberösterreich?

In welchen Bereichen ist der oberösterreichische Wirtschaftsstandort Klassenprimus, wo braucht er noch Förderunterricht? Das haben wir Produktionsunternehmen in ganz Oberösterreich gefragt. Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl nehmen zu den Kritikpunkten von Unternehmen und Interessensvertretungen Stellung, zeigen Stärken und Schwächen des Standortes auf und argumentieren die Notwendigkeit des potentiellen Standortentwicklungsgesetzes.

„Wir müssen uns eine eigene Ausbildungs-Academy leisten“

Das Wort „Fachkräftemangel“ kann schon niemand mehr hören, sind sich die drei Eigentümer Johannes Grabner, Gerhard Kornfelder und Alfred Griesbaum sowie der Geschäftsführer Markus Nuspl der Firma Rico einig. Zu Besuch bei einem der weltweit führenden Technologieanbieter in der Herstellung von Spritzgusswerkzeugen sowie Automatisierungskomponenten für Elastomere und Kunststoffprodukte in Thalheim bei Wels erzählen die vier, warum man das Thema aber trotzdem immer wieder ansprechen muss und was die interne „Rico Academy“ damit zu tun hat.

44 Unternehmen mit ausgezeichnetem Erfolg

Der Zweite ist immer der erste Verlierer? Falsch. Es kann auch mehrere Gewinner geben. Im Falle von „Österreichs Beste Arbeitgeber“, ausgezeichnet vom Forschungs- und Beratungsnetzwerk „Great Place to Work“, sind es heuer sogar 44. Es sind Unternehmen, die sich nicht selbst als solche bezeichnen, sondern denen ihre eigenen Mitarbeiter so ein gutes Zeugnis ausstellen.

"Verkaufen kam nicht in Frage"

Vor rund zweieinhalb Jahren hat Georgia Rohrhofer-Meinhart, die Nichte von Firmengründer Walter Meinhart, die Geschäfte beim österreichischen Marktführer für Kabeln und Leitungen, Meinhart Kabel aus St. Florian, übernommen. Gemeinsam erzählen Onkel und Nichte, warum man immer in Oberösterreich geblieben ist, wie man als studierte Romanistin und Journalistin Geschäftsführerin in der Kabelbranche wird und wie die Übergabe ablief.