Hypo OÖ 2018

Hypo OÖ steigerte Jahresüberschuss

Ergebnis wurde von 12,09 auf 20,06 Millionen Euro gesteigert. Die Bilanzsumme blieb mit 7,77 Milliarden Euro nahezu gleich. Für 2019 wird ein „stabiles Ergebnis“ unter dem Niveau von 2018 erwartet.

Hypo-Generaldirektor Andreas Mitterlehner blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Bei einer nahezu gleichbleibenden Bilanzsumme von 7,77 Milliarden Euro (7,76 Milliarden Euro 2017), wurde der Jahresüberschuss vor Steuern um 66 Prozent auf 7,77 Milliarden Euro gesteigert. Grund dafür seien eine hohe Kreditnachfrage im gemeinnützigen und privaten Wohnbau und ein sehr gutes Wertpapiergeschäft. Außerdem wurde eine Rückstellung für die Heta von vier Millionen Euro aufgelöst, Wertberichtigungen brachten eine weitere Million.

Wohnbaubank

Das Kreditvolumen reduzierte sich von 5,66 auf 5,56 Milliarden Euro. 70 Prozent davon entfalle auf Wohnbau. Die Hypo OÖ hat laut Mitterlehner damit eine bemerkenswerte Stellung als Wohnbaubank im Bundesland. 2018 hätte man die Marktführerschaft im Großwohnbau halten können und das Finanzierungsvolumen für den privaten Wohnbau deutlich steigern könne.

Die Zahl der Mitarbeiter und Geschäftsstellen war konstant. Die Hypo OÖ hat zwölf Geschäftsstellen in Oberösterreich und eine in Wien. 2018 wurden zwei Standorte zu einer modernisierten zusammengelegt. Die Hypo OÖ beschäftigte Ende des vergangenen Jahres 421 Mitarbeiter, es gab 2017 einen geringen Rückgang von zehn Personen. Die Niedrigzinsphase werde weiter andauern und „einen starken Druck auf den Zinsbeitrag und damit auf das Ergebnis“ bringen. Die Hypo OÖ erwartet für 2019 ein „stabiles Ergebnis“ unter dem Vorjahresniveau.

von links: Hypo-Vortandsdirektor Thomas Wolfsgruber, Vorstandsvorsitzender Andreas Mitterlehner, Vorstandsvorsitzende-Stellvertreterin Sonja Ausserer-Stockhammer